Wohnireif- Familienreisen mit dem Wohnmobil

Ostern: Holland

Ostern in Holland ( 8 Tage)


03.04.2015

Übernachtung: Camping Lauwersoog
Kosten:         30€

Wir starteten gegen 11.00 Uhr, tankten kurz vor Baunatal und fuhren Richtung Emden, da wir heute als Ziel Groningen auserkoren hatten, genauer gesagt, den Campingplatz Lauwersoog ( www.beleef-lauwersoog.nl). Das Wohnmobil war mit Essen und Getränken für die ersten Tage ausgestattet, da Ostern vor der Türe stand. Heute am Karfreitag, war auf den Straßen zwar einiges an Verkehr, jedoch blieben wir erst mal vom Stau verschont und kamen gut voran. Die letzten Tage, ja gestern noch, hatte es bei uns geschneit, was das Zeug hielt. Heute schien schon den ganzen Tag die Sonne und ich denke doch gleich "Wenn Engel reisen....".Felix hatte hier zwischenzeitlich Probe gelesen und gemeint:"Rosamunde Pilcher sei Sch....dagegen"....grrrr Männer!
Gegen 14.30 Uhr waren wir dann erstmal zu Gast beim großen, goldenen M und machten Pause. Felix drehte eine Runde mit Lana. Die Sonne schien tatsächlich immer noch, ein toller Urlaubsbeginn.
Die Pause erwies sich dann zu dieser Zeit als Fehler, da wir von 15.30-16.30 Uhr im Stau standen, aber dann ging es ohne weitere Probleme weiter. Um 17.00 Uhr überquerten wir die holländische Grenze zu Groningen und kamen gegen 18.30 Uhr auf dem Campingplatz an. Diesen hatte ich vorher im ACSI Führer rausgesucht.
Wir bekamen einen schönen Stellplatz, machten gleich mal einen Spaziergang am Wasser und aßen noch gemütlich zu Abend. Olaf machte noch einige tolle Aufnahmen vom Sonnenuntergang, die sind echt supi geworden. Meine Männer entschlossen sich Game of Thrones zu schauen und ich las in meinem Buch weiter.

Parzelle auf Camping Lauwersoog

Strandspaziergang

meine Männer



Sonnenuntergang über dem Lauwersmeer

mmmh....das schmeckt

lange Kerle werfen lange Schatten
 

04.04.

Übernachtung: Camping Sint Maartenszee
Kosten: 35€

Um 9.00 Uhr war allgemeines Aufstehen angesagt, Lana war heute Nacht sehr unruhig, wie eigentlich immer in der ersten Nacht im Urlaub. Wir frühstückten mit Toastbrot, anschließend ging ich noch schnell Geschirr spülen. Olaf bezahlte schon mal die Rechnung und um 11.00 Uhr war Abfahrt Richtung Nordseeküste.
Ziel sollte heute eigentlich ein Minicamping in Julianadorp aan Zee sein. Auf dem Hinweg nahmen wir den Damm übers Ijsselmeer und genossen die Aussicht. In Den Oever war Mittagspause in einem kleinen Fischrestaurant am Hafen....das war echt superlecker!
Gut gestärkt ging es weiter...der Minicamping Hoeve ons Lust direkt beim Tulpenbauern und mit eigenem Sanitär war wirklich supi, nur leider voll belegt. Okay, kein Problem, wir sind ja mobil und so suchten wir uns spontan ne neue Unterkunft in St. Maartenszee (www.ardoer.com/sintmaartenszee). Ein sehr gepflegter Campingplatz, nur durch die Dünen vom tollen Strand entfernt. Wir suchten uns einen Wohnmobilstellplatz, der wirklich sehr großzügig bemessen war (ca. 80qm) und machten zuerst mal einen ausgiebigen Spaziergang. Durch ein wunderschönes Dünengebiet führte ein ansprechender Wanderweg direkt zum Strand. Ja, hier konnte man es aushalten und wir genossen das erste Eis in der Sonne am Strand. Lana hatte sich erstmal ausgetobt. Auf dem Rückweg sammelten wir dann noch Moos, um eine Nest für den Osterhasen zu bauen. Gegen 18.45 Uhr waren wir zurück am Campingplatz. Meine Männer schauten erstmal die Sportschau, ich schrieb die obligatorischen Ansichtskarten für die Lieben daheim und machte mir Notizen für den Reisebericht. Lana lag in der Ecke und machte keinen Mucks mehr. Nach einem gemütlichen Abendbrot schauten wir noch ein wenig fern und fielen in die Kojen.

05.04.

Übernachtung: Camping Sint Maartenszee
Kosten: 35€

Ich stand schon um 8.00 Uhr auf und freute mich auf einen ausgiebigen Spaziergang mit Lana durch die Dünen von Sint Maartenszee und das als Sahnehäubchen noch bei schönstem Sonnenschein. Bevor wir losgingen, füllte ich aber noch schnell das Osternest für Fynni. Zurück am Platz holte ich gleich noch Brötchen und die Bild und wir machten uns zurück zum Stellplatz. Dort genoss ich erstmal die Zeitung in der Morgensonne, Lana frühstückte schon mal und ich wartete auf das "große Erwachen"...Um 9.30 Uhr standen meine Männer dann auch endlich mal auf und wir deckten den Frühstückstisch in der Sonne.
Um 10.45 Uhr wollten wir los, denn heute stand das Marinemuseum in Den Helder ( www.marinemuseum.nl) auf dem Programm. Die Abfahrt gestaltete sich dann jedoch ziemlich schwierig, da unser 4,25t auf der feuchten, morgendlichen Wiese nicht so recht von der Stelle kam. Es half nach vielem Hin-und Her nix und Olaf wurde zum Schieben verdonnert. Mutti ran ans Steuer und gib ihm...was soll ich sagen, wir sind tatsächlich mit allerletzter Kraft weggekommen und der Wohni sah aus wie `ne S.....
Unterwegs kaufte mir mein Göttergatte dann noch nen Strauß Tulpen am Straßenrand (Tulpenbauer) und wir waren in einigen Minuten in Den Helder. Eine sehr schöne, alte Seemannsstadt. Das Museum lohnte sich wirklich, vor allem das 80m lange U-Boot war der Renner. Wir erfuhren außerdem noch sehr viel über die Geschichte der Marine.
Gegen 14.30 Uhr waren wir dann zurück am Wohni. Fynn hatte Kohldampf und ich machte schnell ne Suppe mit Wienern warm. Ein Tisch und Bänke direkt neben unserem Mobil luden zum Verweilen ein. Alle aßen ne Kleinigkeit und danach fuhren wir wieder Richtung St. Maartenszee. Im Vorbeifahren entdeckte ich auf einmal ein Car Wash Station...wir da gleich mal hin und unseren Wohni vom Wiesendreck befreit, der bei unserem heutigen Anfahrmanöver entstanden war.
Um 16.00 Uhr waren wir zurück, heute Abend standen Käsespätzle auf dem Speiseplan, wir spielten noch Tischtennis und Indiaka und genossen einfach das schöne Wetter. Abends spielten Olaf und Fynn ein Quartett, Felix zockte am Tablet und ich machte meine abendlichen Notizen zum Tag, bevor ich mich meinem Buch widmete.
Frühstück am Ostersonntag


Das Marinemuseum in Den Helder:
Fynni beim Anvisieren im Marinemuseum





Ohne Mutti geht hier gar nix



Felix ist mit seinen 1,93m fürs U-Boot ungeeignet

selbst Olaf hatte Probleme in die Koje zu passen



hier hätten wir uns fast das Heck von Wohni demoliert



Mittagspäuschen


 
06.04.

Übernachtung: Camping de Branding in Zandvoort
Kosten: 28€

Ich stand um 8.00 Uhr auf, machte mit Lana einen ausgiebigen Spaziergang zum Strand. Zurück am Campingplatz holte ich frische Brötchen und weckte den Rest der Mannschaft. Gegen 9.30 Uhr frühstückten wir erstmal ausgiebig
. Danach spülte ich noch schnell das Geschirr, Olaf ging seiner Lieblingbeschäftigung nach und leerte das Klo. Um 11.00 Uhr war dann Abfahrt, nicht ohne vorher noch zu entsorgen und Wasser nachzufüllen. Gezahlt hatten wir 70€, was mich persönlich geärgert hat, da ich bei Ankunft nach der ACSI Karte gefragt hatte und die dann von der Dame an der Rezeption eingelesen wurde. Bei Abreise erfuhr ich dann, dass die Karte aber leider an Ostern nicht gilt. Als Ziel war heute Zandvoort angesetzt. Ich hatte zuhause den Camping de Branding ausgesucht, der in erster Reihe am Strand lag. Kurz vor Zandvoort kamen wir nach Bloemendal aan Zee. Ein sehr gepflegter Ort und ein Campingplatz gab es da auch, der uns erstmal anlockte, das Dünencamp de Laken. Wir waren uns schnell einig, evtl. unser Tagesziel zu ändern und uns den Platz mal anzusehen.Wir gingen an die Rezeption und holten uns nen Lageplan, um uns auf Entdeckungsreise zu begeben. Lana ließen wir erstmal im Wohni. Ja, wie soll ich sagen, unser Ding war das nicht so ganz, es gab zwar alles, aber es war auch ein großer Campingplatz, der unwahrscheinlich verwinkelt angelegt war. Ein Naturdünencamp eben. Die Sanitäranlagen ließen zu wünschen übrig, alles war versandet, nichts für uns... aber es gab eine tollen Imbiss, in dem wir unsere erste Frikandel spezial aßen, eine Art Bratwurst, die längs aufgeschnitten war und mit Ketchup, Majo und Zwiebeln gefüllt ist. Sie schmeckte besser als gedacht und es war eben typisch holländisch und musste sein. Zurück am Wohni schauten wir uns das Prospekt nochmal an und entdeckten, dass es noch 2 Partnercamps ganz in der Nähe gab und die waren keine Dünencampingplätze, machten nen echt guten Eindruck und brachten uns schließlich dazu, uns auf den Weg zumachen in Richtung Castricum aan Zee zum Camp Bakkum. Schock!!! Der Einfahrtsbereich sah unmöglich aus. Beim Wenden, um diesen Ort fluchtartig zu entkommen, hielt neben uns ein Knaus mit einen netten Ehepaar aus Kassel, um uns zu sagen, dass sie gerade an der Rezeption waren und wir uns den Weg sparen könnten, da hier Hunde icht erlaubt waren. An der Rezeption bekamen sie den Tipp zum Grevenduincamp zu fahren, auch hier in Castricum. Wir also im Hessenkonvoi zum besagten Camp gefahren, um an der Schranke mit nem riesengroßen "HUNDE VERBOTEN" Schild willkommen geheißen zu werden. So ein bißchen verarscht fühlten wir uns da schon, aber es half ja nix, die Kasseler fuhren Richtung Julianadorp, wir Richtung Zandvoort, zu dem Platz, den ich ja eigentlich schon von Anfang an geplant hatte....was soll ich sagen, am besten nix. Um 14.30 Uhr waren wir am Campingplatz (www.campingdebranding.nl). Bei Camping info war dieser Platz nicht so pralle bewertet. Auf uns machte der Platz den Eindruck, dass es wohl vor Kurzem einen Besitzerwechsel gegeben haben musste, es gab viele Neuerungen und Einiges war in Arbeit. Unser Stellplatz war toll, die Sonne schien mit aller Kraft vom Himmel. Felix überprüfte gleich mal die Sanitäranlagen ( er ist unser Hygienechecker auf allen Plätzen) und kam zurück mit der Bemerkung, es sei ok. Wir holten Stühle und Tisch raus und machten uns um 17.00 Uhr auf den Weg zum Strand, der in 3 Minuten erreicht war. Olaf blieb am Wohni, bestellte sich aber noch ein Fischbrötchen und so waren Fynn, Felix, Lana und ich allein unterwegs. Der Strand in Zandvoort war sehr schön, das Einzige was mich gestört hat, waren die Hotelbausünden im Hintergrund, ich mags nicht...Auf dem Rückweg gegen 18.30 kauften wir am Strand noch frische Matjesbrötchen und für uns 3 ein Softeis.
Um 19.00 Uhr beschloss ich, heute die Duschpremiere im Wohni zu starten. Bis dato hatten wir die doch sehr komfortable Dusche im Wohnmobil noch nie getestet, aber irgendwann ist immer das Erste mal und es war echt toll. Ich glaub, das mach ich öfter...Meine Männer spielten noch ne Runde Uno, ich machte mir Notizen zum Tag und las in meinem Buch weiter. Wir schliefen herrlich und  träumten von Amsterdam, das wir am nächsten Tag besuchen wollten.

07.04.

Übernachtung: Camping de Branding in Zandvoort
Kosten:         28€

Um 8.00 standen wir heute alle auf, wir hatten ja einiges zu erleben und waren in freudiger Aufregung. Amsterdam stand auf dem Tagesplan. Wir holten an der Rezeption frische Brötchen, stärkten uns für den anstrengenden Tag und verließen gegen 10.00 Uhr den Platz. Wir zahlten 28€ mit ACSI Karte...eigentlich 19€, aber in Zandvoort waren 9€ Touristenabgabe fällig, unverschämt. Aber trotzdem günstig für uns 5. Um 11.00 Uhr waren wir in Amsterdam, parkten unseren Wohni 10 Fußminuten vom Zentrum entfernt, zogen ein Parkticket für 24!!!!€ und machten uns heute ohne Lana auf den Weg in die Stadt der Tulpen und Grachten. Unsere erste Anlaufstelle war ein Buchladen, wo wir einen Stadtpaln erstanden haben und uns der nette Besitzer des Ladens noch einige Tipps gegeben hat. Wir schlenderten durch kleine Gassen, ein  Coffeeshop reihte sich an den Nächsten und die Leute die darin saßen, waren von Laden zu Laden immer  abgedrehter...wie gesagt, es war noch nicht Mittag aber der süße Drogenduft kroch durch die Gassen und man war vom Durchlaufen schon high. Wir kamen also besonders gut gelaunt am Damplatz an und schauten frontal auf Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, zahlten 66€ Eintritt und machten uns auf in die Wachswelt der Berühmtheiten. Unser Fotoapparat lief heiß, ich Kindskopf hab kaum einen Promi ausgelassen, mit dem ich nicht posieren musste. Es war absolut super und jeden € wert. Anschließend besuchten wir die Niewe Kerk, in der Willem Alexander gekrönt wurde, kamen dann am Amsterdamer Kaashuis vorbei und legten in einer Pizzeria Mittagspause ein, die schlechteste Pizza meines Lebens. Wir spazierten an den Grachten weiter, um dort in einem kleinen Cafe noch gemütlich Cappuccino und Kakao zu trinken. Langsam aber sicher machten wir uns auf den Rückweg zum Wohni, Lana schlief auf der Sitzgruppe. Wir beschlossen, zurück nach Zandvoort zu fahren, um dort zu übernachten. Nach 45 min waren wir da, bezogen unseren Stellplatz, erzählten noch viel vom Wachfigurenkabinett und sahen uns auf dem Fernseher die Fotos an. Es war ein wunderschöner, sonniger Tag mit tollen Erlebnissen.Am Abend bestellten sich die Jungs Spaghetti mit Mamas Tomatensoße. Wir waren alle total k.o....Großstadt ist für uns Landeier doch gaaaaanz schön anstrengend. Wir schliefen früh ein.

auf dem Damplatz von Amsterdam
 
 



Johnny Depp

Holzbein-Felix

Willem-Alexander und Maxima

Sean Connery

Lady Gaga mit Band

Robert Pattinson

"Nach Hause radeln"...Fynn mit E.T.

James Bond im Doppelpack

Marilyn







Anne und Felix Frank

Papst Johannes Paul II.
das schien Angie zu gefallen

Peace

...ich sag nur Coffee Shop

ja, die wär doch mal ne Sünde wert...Beyoncé

Genies unter sich...

Aufgabe: Such den Olaf!

Messi

huch...ist der klein!

 

Spiderman

Kaffee und Kakao an den Grachten



vor dem Kaashuis
08.04.

Übernachtung: Camping und Freizeitpark Duinrell
Kosten:         64€

Fynn war heute schon (ohne zu wecken) um 9.00 Uhr wach, welch Wunder....er ist nämlich der absolute Langschläfer und das seit seinem ersten Schrei. Ach hab ich ein Glück! Und warum war Fynni schon sooooo früh munter? Richtig, es sollte heute nach Wassenaar gehen auf den Campingplatz Duinrell ( www.duinrell.nl), der auch einen Freizeitpark dabei hat. Wir waren gespannt, wie das so funktionieren sollte und machten uns um 12.00 Uhr nach ausgiebigem Frühschlemmen auf den Weg. Bezahlt haben wir wie die Nacht zuvor 28€. Um 13.00 Uhr waren wir dann auch schon da und suchten uns gemeinsam mit der echt netten Dame der Rezeption einen Stellplatz auf dem doch recht großen Geländeplan heraus. Sie erklärte uns, dass wir durch die Bezahlung des Platzes (64€) freien Eintritt in den Freizeitpark hätten, so oft wir nur wollten. Auf dem Campingplatz kam man direkt zu verschiedenen Eingängen des Parks, toll gemacht. Die freundliche Rezeptionistin teilte uns dann zu unserer großen Freude mit, dass wir am nächsten Tag bis 12.00 Uhr unsere Parzelle nutzen konnten und uns danach einfach auf den Parkplatz 3 auf dem Gelände stellen sollten, um nochmal den Tag im Park verbringen zu können. Das heisst, 1 Stellplatz auf Duinrell+ 2 Tage Freizeitpark für 4 Personen und Hund kosten tatsächlich nur 64€, ein faires Angebot. Wir machten uns mit Wohni auf die Suche nach dem Stellplatz ( Wohni ist 7.30m lang), was teilweise ne echt enge Kiste war. Die Parzelle war dafür ausreichend groß, wir stellten auch nur kurz ab, schlossen Strom an und ab gings in den Park....
Das erste Fahrgeschäft war die Achterbahn Falcon, bei der Fynni beschloss, dass wir die besser zum Schluss nehmen sollten, da er sich erst mal "einfahren" müsste! Oki doki, ist mir doch wurscht, dachte ich....die 2. Attraktion nahmen wir dann gleich in Angriff, es war eine Wildwasserbahn....danach wäre eine Fönkabine nicht schlecht gewesen, aber da schönes Wetter war, was soll`s? Wir blieben bis 17.00 Uhr im Park und freuten uns schon auf morgen, wir hatten echt ne Gaudi, einfach herrlich! Olaf beschloss mit den Jungs im Restaurant ne Pizza fürs Wohnmobil zu holen, d.h., Olaf und ich holten sie und die Jungs deckten schon mal den Tisch. Die Mafiositorte war echt sehr gut, da gibts nix zu meckern und kann nur empfohlen werden. Nach dem Essen kramte Olaf dann den neuen Teil der Tribute von Panem heraus, den er zuhause für sich und die Jungs heimlich besorgt hatte, ich verzog mich ins Heck und machte meine allabendlichen Notizen und widmete mich meinem Buch. Ein echt toller Urlaubsgaudi-Tag ging zu Ende.

Freizeitpark Duinrell


 

09.04.

Übernachtung: Camping t`Weergoors
Kosten:         25€

Um 9.00 Uhr frühstückten wir, packten zusammen, füllten nochmal etwas Wasser nach und fuhren unseren Wohni auf P 3, wie uns die Mitarbeiterin gestern erklärt hatte. Es war genug Platz frei, auch für große Wohnmobile. Wir machten uns auf den Weg zum Freizeitpark, heute wollten wir alles fahren, was wir gestern nicht geschafft hatten und einiges natürlich noch einmal, weils so cool war...Wir blieben da bis 13.00 Uhr und beschlossen, uns auf den Weg Richtung Zeeland zu machen. Ich hatte in Camping info zuhause einen schönen, kleinen Campingplatz mit toller Bewertung in Hellevoetsluis entdeckt, den Camping t`Weergors (www.weergors.nl), direkt am Deich. Bevor wir aber zum Camp fuhren, hielten wir noch bei Lidl an, um einige Vorräte aufzustocken und Grillgut zu besorgen, da meine Männer nach Echterkerlemanier, uns heute mit lecker Gegrilltem verwöhnen wollten. Ich kaufte Salat und Antipasti, dazu ein Kräuterbaguette und alles war gebongt. Nun aber los zum t´Weergors, ich war gespannt. Und wir wurden absolut nicht enttäuscht, ein herrlicher Platz, genau richtig für die letzten beiden Urlaubstage, Erholung pur. Alle Mitarbeiter sprachen sehr gut deutsch und waren superfreundlich. Den Stellplatz durften wir uns aussuchen, nichts leichter als das. Die Markise erblickte die Sonne, unsere Campingmöbel wurden aus der Garage geräumt und wir chillten erstmal ne Runde.....bis, ja bis Fynn das Outdoorfitnesscenter entdeckt hatte, also einige wetterfeste Fitnessgeräte ( kennen wir bereits von Fanö), die darauf warteten, uns nen schönen Muskelkater zu bescheren. Wir trainierten also alle 4 ne halbe Stunde, anschließend musste Federball gespielt werden. Ich machte mich schließlich daran, den Salat für unseren Grillabend zu putzen und das Dressing vorzubereiten. Olaf baute den Gasgrill auf. Das Essen war lecker und sättigend und wir lagen mit vollen Bäuchen in unseren Stühlen. Am Abend schauten die Jungs Quizduell, Olaf las in der Promobil und ich tat das, was ich fast immer abends mit Wonne tue...ich mache meine Notizen vom Tage und lese.
sehr schöner, großzügiger Stellplatz auf t´Weergors



10.04.

Übernachtung: Camping t`Weergoors
Kosten: 25€

Unser letzter Urlaubstag begann um 9.00 Uhr, Olaf ging ne Runde mit Lana, Felix holte Brötchen und ich deckte in der Sonne schon mal den Frühstückstisch zusammen mit Fynni, der natürlich noch total müde war, wie immer! Heute stand nur eins auf dem Programm, zumindest beschloss das Felix: Extremchillen! Ich war sofort dabei, Olaf auch, nur Fynni mal wieder, der kleine Sack hatte den ganzen Tag Lust auf Federball, kreisch!!! Ansonsten quälte ich mit ihm nochmal das Fitnesscenter. Am Nachmittag machten wir einen Spaziergang am Deich entlang und da gab es Schafe, die ich noch nie im Leben gesehen hatte. Irgendwelche Mutanten waren das wohl, also ne Kreuzung aus Schaf, Schwein und Kuh...hässliche Viecher. Zurück zum Platz entdeckte mein Göttergatte, das es auf dem Gelände ja auch ein Restaurant gab. Olaf zögerte nicht lange und reservierte um 19.00 Uhr einen Tisch für 4, um einen krönenden Abschluss für den Urlaub zu finden. Wir duschten alle und liefen mit hungrigen Bäuchen zum Restaurant (www.restaurantkarrewiehl.nl), untergebracht in einer alten Scheune, wunderschön zurechtgemacht. Die Beleuchtung bestand nur aus Kerzen, eine tolle Atmosphäre. Die Bedienung sprach gut deutsch und erklärte uns die Speisekarte, die auf holländisch geschrieben war und wir suchten uns was Schönes aus. Die Preise waren auch nicht von schlechten Eltern, aber das Essen war ein Gedicht, ein absoluter Hochgenuss, ich habe selten besser gegessen, ehrlich. Nun, Gutes hat seinen Preis und nach einigen Getränken und dem Essen zahlten wir 110€ und machten uns zufrieden zurück zum Wohni. Morgen stand die Heimreise auf dem Programm, Olaf fütterte das Navi, um zu sehen, wie weit es nach Hause war...480km zeigte das Gerät an, also ganz locker.
Profis unter sich




11.04.
Nach dem Frühstück wurde im Wohni alles dicht gemacht, es wurde entsorgt, das Klo geleert und die Rechnung gezahlt. Für die 2 Tage auf dem Camping, der echt supertoll und gepflegt war, bezahlten wir zu fünft lediglich 50€, toller Preis, oder? Um 11.00 Uhr fuhren wir los und waren gegen 17.30 Uhr zuhause. Alles ging reibungslos, kein Stau, so könnte es immer sein.

Fazit:
Holland ist absolut ne Reise wert, die Holländer, die wir kennenlernen durften, waren alle superfreundlich und sehr aufmerksam. Die Strände sind sehr weitläufig und schön breit, am Schönsten fand ich die Tulpenfelder, die rundherum in den tollsten Farben leuchteten und natürlich Amsterdam, das Venedig des Nordens..."Komm wir fahren nach Amsterdam...", hab ich im Ohr, denn das singen wir zur Zeit im :chor2:. Ein gelungener Urlaub mit absolutem Traumwetter, besser geht nicht.

 

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