Wohnireif- Familienreisen mit dem Wohnmobil

Sommer: Südschweden


Sommer 2017 Südschweden ( 22 Tage )





1. Reisetag
08.07.2017

Tageskilometer: 410km
Übernachtung: Stellplatz Kowitzberg in Travemünde ( Parkplatz)
Kosten: keine

Um 14.00 Uhr starteten wir Richtung Raststätte Malsfeld an der A7. Dort trafen wir uns mit unseren Freunden, die mit uns dieses Abenteuer Südschweden erleben wollten. Tanja, Jürgen, Jonas, Jannik und Hund Fido hatten sich dafür ein Womo gemietet.
Ab Malsfeld fuhren wir gemeinsam Richtung Skandinavien-Kai in Travemünde. Der Stellplatz Kowitzberg in Travemünde war das Tagesziel. Gegen 19.00 Uhr angekommen, entschieden wir uns, den kostenlosen Parkplatz vor dem Stellplatz als Übernachtungsplatz zu nutzen.
Nach einem kleinen Abendspaziergang an der Promenade mit den obligatorischen Fischbrötchen, ließen wir den Anreisetag ausklingen.


 Stellplatz Parkplatz Travemünde
 

2. Reisetag
09.07.2017

Tageskilometer: 60km
Übernachtung: Stellplatz vor Ystad
GPS: N55°25'31", E13°47'09"
Kosten: keine

Um 7.00 Uhr klingelte der Wecker. Schweden wir kommen!
Nach kurzem Frühstück fuhren wir um 8.00 Uhr gemütlich die 5km zum Skandinavien-Kai der TT-Line.
Unsere Fähre war für 9.30 Uhr gebucht (Camper-Spezial: Hin-und Rückreise 340€ für 2 Erwachsene, 1 Jugendlicher, 1 Hund mit Außenkabine). Nach kurzer Kontrolle unseres Wohnis am Fährhafen, bekamen wir am Check-In unsere Tickets ausgehändigt und konnten an Bord fahren.
Wir bezogen unsere Kabinen und machten einen kleinen Rundgang auf der Nils Holgersson. Hurra, der 1. Urlaubstag!
Bei strahlendstem Sonnenschein, chillten wir bis mittags auf dem Sonnendeck und holten uns unseren ersten Sonnenbrand.
Das reichhaltige Buffet an Bord, das keine Wünsche offen ließ, verwöhnte uns zur Mittagszeit. Anschließend nutzen wir den Wellnessbereich und trafen uns zum Bierchen in der Panorama-Bar.
Die Zeit verging wie im Flug und das Schiff lief um 17.30 Uhr pünktlich im Hafen von Trelleborg ein.
Vorbei an der Palmenallee in Trelleborg, fuhren wir auf der Küstenstraße Richtung Ystad, vorbei an Smygehuk, dem südlichsten Punkt Schwedens.
Unsere 1.Nacht in Schweden verbrachten wir auf einem Stellplatz vor Ystad, in der 1. Reihe mit Blick auf die Ostsee. Es hätte nicht besser sein können!


 Boarding
 Auf dem Sonnendeck
 Fido on tour
 Stellplatz an der Ostsee bei Ystad
 


3. Reisetag
10.07.2017

Tageskilometer: 100km
Übernachtung: Ivöcamping auf der Insel Ivö im Ivösee (www.ivo-camping.nu)
Kosten: 30€ inkl. Strom

Nach einer ruhigen Nacht am Ostseestrand und einem gemütlichen Frühstück mit Brötchen aus dem Omnia, ging unsere Reise weiter. Von Ystad, bekannt durch Kommissar Wallander, fuhren wir Richtung Ales Stenar (Wikingerkultstätte, in Form eines Schiffes aus 58 mannshohen Granitblöcken), entlang der Südküste, vorbei an Käsaberga, Sandhamaren, einem kurzen Zwischenstopp am Strand von Skillingen über Simrishamn bis zum Ivösee.
Dort angekommen, warteten wir auf die kostenlose, gelbe Fähre, die uns zur Insel Ivö und zum Ivöcamping bringen sollte. Die Fähre fährt alle 15 Minuten.
Auf dem Campingplatz angekommen, konnten wir uns zwei schöne Stellplätze in Ufernähe aussuchen. Bei schönstem Sonnenschein spielten die Jungs Wikingerschach und wir ließen den Tag mit Baden und Grillen ausklingen.


Ales Stenar
 Kostenlose Fähre zur Insel Ivö
 

 

Stellplatz auf Ivö Camping

Wikingerschach

Wunderbar


4. Reisetag
11.07.2017

Tageskilometer: 0km
Übernachtung: Ivöcamping im Ivösee (www.ivo-camping.nu)
Kosten: 30€ inkl. Strom

Ruhetag!
Angeln: Olaf und Fynn
Kuchenbacken: Ich
Chillen/ Lesen: alle




Unsere Lana

Olaf und Lana
 Kuchen für die Nachbarn
 

5. Reisetag
12.07.2017

Tageskilometer: 120km
Übernachtung: Törestorp Camping am Törnsee in Vissefjärda
Kosten: 15€ inkl. Strom

Nachdem es am frühen Morgen angefangen hatte zu regnen, beschlossen wir weiterzufahren. Unser Ziel war Törestorp Camping in Vissefjärda am Törnsee. Diesen Platz hatten wir schon sehr lange in die Tourenplanung aufgenommen und wir freuten uns schon mächtig, dieses Idyll anzufahren.
Nach dem ausgiebigen Frühstück mit frischen Brötchen vom Campingplatz, machten sich Olaf und Jürgen auf den Weg zur Rezeption, um zu bezahlen. Über 30€ inkl. Strom / Nacht, gibt`s nichts zu meckern.
Am Ausgang des CP wurde noch ver-und entsorgt und mit der kostenlosen Fähre ging es zurück nach Barum.
Auf der Route 116 von Skanelän ging es Richtung Norden nach Blekingelän und schließlich in die Region Kalmarlän, in der unser Zielpunkt CP Törestorp lag. Wir sind in Smaland angekommen !
Wow! Genauso hatten wir uns Schweden vorgestellt...
Idyllischer kann ein Platz kaum liegen, Inga Lindström lässt grüßen.
Dieser Platz ist noch ein echter Geheimtipp. 15 Stellplätze mit Stromanschluss, 1 Zeltwiese, eine gaaaaaanz neue, tolle Sanitärhütte und ein, nennen wir es Minikiosk mit Getränkeverkauf, gehören zu Ausstattung. Abends kam ein netter, älterer Herr und kassierte die Stellplatzgebühr von 150SEK. Er spricht gut Englisch und hält sehr gerne ein Schwätzchen, was mir immer entgegenkommt
 
 Fynn beim Angeln
 
 Fynn beim nächtlichen Angeln
Idylle pur, das ist Smaland
 
 
 
Tanja nutzte das gute Wetter
 


6. Reisetag
13.07.2017

Tageskilometer: 5km mit dem Fahrrad
Übernachtung: Törestorp Camping
Kosten: 15€

Direkt nach dem Aufstehen machten wir uns mit den Rädern auf nach Vissefjärda. Dort gibt es eine richtig schöne,alte Bakeri und Konditori, wo wir uns mit Brötchen, Brot und Leckereien eindeckten. Hier sah es aus wie im Bilderbuch. Das Geschmackserlebnis schlechthin waren Dammsugare, ein schwedisches, kleines Törtchen mit Marzipan. Nicht die von Ikea, nein handgemacht, der Wahnsinn!
Zurück am Wohni wurde erstmal gemütlich gefrühstückt. Anschließend entschlossen sich Jonas, Jannik und Fynn das Kanu aufzupumpen und den See zu erkunden. Das Wasser war zwar noch recht frisch, jedoch hielt uns das nicht vom Baden ab. Abends angelten meine Männer noch ohne Erfolg, das sollte sich in diesem Urlaub nicht mehr ändern.


 
Bakeri und Konditori in Vissefjärda
Das Cafe

Dammsugare
 
 


7. Reisetag
14.07.2017

Tageskilometer: ca.100km
Übernachtung: Ekna Naturcamping am Helgasjön (www.ekna-naturcamping.com)
Kosten : 10€

Nach dem Frühstück unterhielten wir uns noch mit unseren Nachbarn, einem jungen Pärchen aus Berlin, die vom Ekna Naturcamping kamen und den Platz toll fanden. Tanja, Jürgen, Olaf und ich  beschlossen dann spontan in diese Richtung zu fahren. Nach der Ver-und Entsorgung starteten wir Richtung Växjö an den Helgasjön.
Wir fuhren auf der Straße/Route 28 bis nach Eriksmala, dann bogen wir links ab auf die Route 25, die über Lessebo nach Växjö führt. Da wir ja wussten, dass unser Ziel ein Naturcamp sein würde, füllten wir in Växjö unsere Vorräte auf.
Nach ca. 100km und 2 Stunden Fahrtzeit erreichten wir das Ekna Naturcamp, das auf einer kleinen Halbinsel am nördlichen Ufer des Helgasjön, 18km nördlich von Växjo, liegt.
Die Anmeldung erfolgt mittels Zettelwirtschaft in einer Scheune, alles sehr reduziert. Anschließend fährt man auf einem Rundweg, der um die gesamte Landzunge führt und sucht sich einen freien Stellplatz. Die Stellplätze liegen jeder für sich ohne direkten Nachbarn mit eigener Feuerstelle direkt am Wasser.
Da wir aber nicht mit dem kleinsten Wohni unterwegs sind, wird der Platz dann auch schnell zu klein, sodass wir es uns auf einer großen Wiese mit Badestrand gemütlich machten.
Nach einer Badepause im verdammtkalten Helgasee wurde Kaffee getrunken und die letzten Dammsugare gefuttert.
An einer Holzstelle konnte man sich Feuerholz holen für das abendliche Lagerfeuer, wir saßen noch lange draußen und genossen die Ruhe.



 

Stellplatz

                                                                 passende Reiselektüre



8. Reisetag
15.07.2017

Tageskilometer: 0
Übernachtung: Ekna Naturcamping
Kosten: 10€

Noch vor dem Frühstück beschlossen meine Männer, das Ruderboot, das sie am Vorabend am Ufer entdeckt hatten, zu nutzen, um den ersten schwedischen Fisch auf den Grill zu bekommen. Nach 2 Stunden rudern und angeln, was nicht von Erfolg gekrönt war, kamen meine Männer hungrig zum Frühstückstisch. Das war dann wohl mal nix mit Fisch!
Den Rest vom Tag verbrachten wir mit lesen, schwimmen, kanufahren und Hundebespaßung.
Zum Abschluss des Tages gab es wieder ein Lagerfeuer und unsere weitere Route wurde besprochen.
Fazit: +Toller Naturplatz, viel Ruhe, herrliche Landschaft, klasse Stellplätze
       -kein Sanitär, provisorische Sägemehl-WCs, sehr rustikale Entsorgung






Helgasjön 0.00Uhr


9. Reisetag
16.07.2017

Tageskilometer: 115km
Übernachtung:Spilhammars Camping in Mariannelund (www.spilhammarscamping.com)
Kosten: 22€

Nach einem ausgiebigen Frühstück, wurde noch ver-und entsorgt ud wir machten uns auf den Weg nach Mariannelund, unserem anvisierten Tagesziel.
Das Navi zeigte und 115km und eine Fahrtzeit von 2,5 Stunden an. Wir fuhren auf der Route 37 Richtung Nordosten, dann auf die Route 23 nach Mariannelund auf den Campingplatz Spilhammars am Asjön.
Diesen Platz hatten wir als Ausgangspunkt für den folgenden Tag ausgesucht. Wir kamen schon bei Nieselregen an und Nieselregen stimmt mich persönlich doch recht unzufrieden, um es vorsichtig auszudrücken. Der Platz hatte schon bei der Auffahrt verloren, ich konnte ihn einfach nicht leiden, das änderte sich auch nicht mehr und aus diesem Grund hatte ich auch keine Lust irgendwelche Fotos zu schießen.



10. Reisetag
17.07.2017

Tageskilometer: 90km
Übernachtung: Womostellplatz Lyckarp an der Route 40
Kosten: 10€ + 4€ Strom

Heute war der Tag der Tage für uns Mädchen!
Astrid-Lindgren-Tag: Wir wollten heute wandeln auf ihren Spuren, ein Traum!
Besonders gut gelaunt fuhren wir ca.15min über Rumskula nach Katthult. Unser erstes Ziel sollte ein Besuch in Katthult sein, um Michel, der in Schweden Emil heißt,zu besuchen. Der Katthulthof ist gut zu erreichen, ist jedoch sehr abgelegen. Das Wohni konnten wir auf einem großen Parkplatz abstellen und den Rest zu Fuß bewältigen.
Alle Gebäude sind noch vorhanden, wobei das Wohnhaus nicht zu besichtigen ist, da es bewohnt ist. Im Shop wurden frische Zimtschnecken gebacken, die echt megalecker waren. Wir schauten uns alles in Ruhe an und warteten nur darauf, dass Emil gleich mit seiner Büchse um die Ecke schoss.





Nach dem Besuch des Katthulthofes, fuhren wir zum nächsten Schauplatz der Astrid-Lindgren-Filme, nämlich nach Bullerbü (Bullerbyn), was sich in direkter Nachbarschaft zum Katthulthof befindet. Die Häuser sind alle bewohnt, sodass
man alles nur von außen sehen konnte. Ein Quiz ermittelt dort den wahren Kenner der 3 Häuser und den Bewohnern.



Rätselraten



Nach weiteren 16km erreichten wir Vimmerby, wo das Astrid-Lindgren-Museum (Astrid-Lindgren-Näs) auf uns wartete.
Hier erfährt man alles über Astrid. Auf dem Gelände ihres Geburtshauses wurde das Museum 2007 eröffnet und gibt Einblicke in ihr Leben und Wirken. Sehr interessant für alle Altersgruppen, da sich auch noch ein großzügiges Außengelände anschließt, in dem z.B. der Limonadenbaum steht. 
Wir haben den Tag sehr genossen und würden jederzeit wieder hinfahren.
Am späten Nachmittag ereichten wir nach 50km unser Übernachtungsziel, den Stellplatz Lyckarp an der Route 40 Richtung Eksjö.
Der Womostellplatz ist wunderbar gelegen, gepflegt und parzelliert. Betrieben wird er von einem netten, älteren Ehepaar, das gut deutsch spricht und jeden Abend auf einen Plausch vorbeischaut.



Stellplatz Lyckarp
 
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